Aktuelles:
Mitgliederversammlung
In einer gut besuchten Mitgliederversammlung erhielt Burkhard Hofmann im September 2011 ein einstimmiges Votum als neuer Ortsvereinsvorsitzender.
Leider musste Barbara Behrends aus beruflichen Gründen den Parteivorsitz niederlegen.
Erfreulich ist, dass Barbara Behrends weiterhin, gemeinsam mit Jutta Zimmer als stellvertretende Parteivorsitzende fungiert.
Ansonsten bleibt der erweiterte Vorstand mit Tobi Ludwig, Andre Thomas, Michael Weil, Regina Fülber und Alfred Förster unverändert.
Im Verlauf der Mitgliederversammlung wurde auch intensiv über die anstehende Gebietsreform gesprochen. Die SPD fordert hier die Beteiligung der Wackernheimer Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig soll der Gemeindevorstand die Verhandlungen mit der Stadt Ingelheim aufnehmen. Alle waren sich einig, dass die bis zum 30.06.2012 laufende Freiwilligkeitsphase genutzt werden soll, um die Möglichkeiten einer Eingemeindung nach Ingelheim auszuloten. Anhand eines repräsentativen Bürgerhaushaltes soll die Abgabenbelastung der jeweiligen Fusionsmodelle gegenübergestellt werden. Bekanntlich liegen die aktuellen Realsteuerhebesätze (Grundsteuer A und B, Gewerbesteuer usw.) der Stadt Ingelheim weit unter denen von Wackernheim, Heidesheim und Budenheim.
A N T R A G
Barrierefreier Zugang durch Lift am Dorfgemeinschaftshaus.
Zusatzantrag zum Antrag vom 30 September 2009
Antrag ist für Ausschuss sowie die nächste Sitzung des Ortsgemeinderates gestellt.
Der Haupt und Finanzausschuss sowie der Ortsgemeinderat mögen im Rahmen der Beratungen des Haushalts 2010 folgenden Beschluss fassen.
Im Investitionsprogramm werden 42.000 Euro „Aufzug Dorfgemeinschaftshaus“ eingestellt.
Eine Gesamtkostenschätzung liegt vor. Die Finanzierungslücke beträgt 42.000 Euro.
Begründung:
Ein generationenübergreifendes Miteinander braucht Versammlungsräume, wo sich Menschen aller Altersgruppen treffen und selbst- bestimmt bewegen können. Auch Landesgesetze fordern bei öffentlichen Gebäuden entsprechende Barrierefreiheit. Dies betrifft die jungen Eltern mit Kinderwagen ebenso, wie ältere und eventuell in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen. Der Zugang zu einem öffentlichen Gebäude muss für alle Menschen selbständig möglich sein.
Der demografische Wandel in Wackernheim zeigt sich auch bei ständig zunehmenden Besucherzahlen der Altentagesstätte der Arbeiterwohlfahrt. Diese ist im 1. Obergeschoß im Rathaus untergebracht und nur über eine Treppe erreichbar. Im DGH ist die fast komplette Infrastruktur vorhanden, jedoch nicht barrierefrei erreichbar. Die ehrenamtlich erstellte Planung mit Kostenschätzung von Jörg Reppel, ergänzt durch Erich Nachtsheim, liegt vor. An oder in den geplanten Vorbau für den Aufzug lässt sich auch eine Behindertentoilette integrieren. Das gesamte Projekt, Vorbau für den Aufzug mit integrierter Behindertentoilette, würde sich auch architektonisch in die bestehende Substanz einfügen.
Das Dorfgemeinschaftshaus kann eine deutliche Aufwertung erfahren, die sich auch bei künftigen Vermietungen bemerkbar machen dürfte (denn schon jetzt wird der barrierefrei erreichbare Saal an der Katholischen Kirche besser frequentiert als das DGH).
160.000 Euro in den letzten beiden Jahren für verschiedene Projekte, ist eine optimale Bezuschussung aus der Ehrenamtsförderung des Landkreises. Jetzt ist die Kommune gefordert, Versprechungen die vor der Wahl getroffen wurden auch einzuhalten. Es geht darum, den Gesamtkostenrahmen in der Haushaltsplanung abzusichern. Eine eventuelle Förderung Barrierefreiheit durch die KfW oder ein Verkauf von Bausteinen durch die Ehrenamtsinitiative kann die Kosten so weit senken, dass die Investition nicht in der vollen Höhe gebraucht wird.
Die SPD- Fraktion möchte den politischen Willen einer dringend nötigen Maßnahme für alle Bürger untermauern und bittet um Zustimmung.
Neuwahlen der SPD in Wackernheim
In Wackernheim standen Neuwahlen des Vorstands bei der SPD an. Bei einer gut besuchten Mitgliederversammlung gingen die Wahlen schnell und problemlos über die Bühne. Barbara Behrends wurde als Vorsitzende bestätigt, Stellvertreter wurden Jutta Zimmer und Burkhard Hofmann (neu im Amt für ein Mitglied, das verzogen ist). Schriftführer Tobias Ludwig und Kassenwart André Thomas wurden ebenfalls wiedergewählt. Die Beisitzer sind Regina Fülber, Michael Weil und Alfred Förster (neu im Amt).
Die Mitglieder und der Vorstand nutzten die Versammlung, um auch in einer politischen Debatte die verschiedenen gerade anstehenden Themen der Kommunalpolitik anzusprechen. Dazu gehört auch die Kommunalreform, die näher rückt und eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft ist. Es ist wichtig, hier die verschiedenen Möglichkeiten der Kooperation gründlich zu erörtern, um eine richtige und für die drei Gemeinden Wackernheim, Heidesheim und Budenheim gute Entscheidung zu treffen. Sowohl im Haushalt von Budenheim wie auch in dem der VG Heidesheim sind Gelder eingestellt für ein Gutachten, das ausloten wird, wo die besten Lösungen zu finden sind. Auch die Situation mit dem Layenhof wurde angesprochen und die Position der SPD Wackernheim erörtert.
Betrifft: Verbandsversammlung Zweckverband Layenhof am 10. Dezember 2009.
Zwischen Mainz und Wackernheim wurde vereinbart, dass der Vorsitz des Zweckverbandes im jährlichen Wechsel einmal von Mainz dann wieder von Wackernheim alternierend besetzt wird. Bisher waren dies der Oberbürgermeister von Mainz, Jens Beutel und der Konversionsbeauftragte von Wackernheim, Michael Hartmann. Im Jahr 2010 ist wieder Wackernheim an der Reihe. Die Funktion des Konversionsbeauftragten ist an die jeweilige Wahlperiode gebunden.
Michael Hartmann steht nicht mehr zur Verfügung. Michael Hartmann ist auch nicht mehr Delegierter im Zweckverband.
Da wichtige Entscheidungen wie die Kommunalreform anstehen und dadurch in nächster Zukunft viel Potential gebunden sein wird, macht die SPD- Fraktion einen Personalvorschlag zum Vorsitz im Zweckverband. Burkhard Hofmann verfügt über die Kompetenz, die Erfahrung und die Kontakte, um für Wackernheim hervorragende Verhandlungsergebnisse gegenüber der Landeshauptstadt Mainz zu erzielen.
Deshalb bittet die SPD- Fraktion aus den Reihen der Wackernheimer Verbandsdelegierten, der Delegiertenversammlung am 10.Dezember 2009, Burkhard Hofmann für den Vorsitz vorzuschlagen.
A N T R A G
Betrifft: Kommunalreform des Landes Rheinland Pfalz
Schon im Jahr 2006 hatte die SPD- Fraktion einen Antrag mit dem Ziel gestellt, Gespräche mit der Stadt Ingelheim aufzunehmen um die Möglichkeit einer interkommunalen Zusammenarbeit auszuloten. Es sollten alle Möglichkeiten geprüft werden, eine effektive und kostensparende Verwaltungsstruktur, unter Beibehaltung der Selbständigkeit der Ortsgemeinde, zu schaffen. Der Antrag wurde vom damaligen VG Bürgermeister Rump in Bezug auf eine Verwaltungsgemeinschaft als nicht machbar abgetan. Die Kommunalreform wird nun von der Landesregierung beschleunigt.
Die Gemeindestrukturen sollen bei sinkenden Einwohnerzahlen festgemacht werden. Dabei soll die Verwaltung effektiver, sparsamer und bürgernäher werden. Die Verbandsgemeinde hatte Ende 2008 9796 Einwohner. Die Grundzüge der Reform sehen vor, dass Verbandsgemeinden bis 12.000 EW und verbandsfreie Gemeinden bis 10.000 EW (Budenheim) mit den Nachbarn fusionieren sollten.
Auf der Phase freiwilliger Fusionen bis Mitte 2012 sollen ab 2013 Zusammenschlüsse per Gesetz folgen- dann aber ohne Finanzhilfen vom Land. Die Finanzhilfe beträgt 150 € pro Einwohner/in der kleineren beteiligten Gebietskörperschaft und verläuft bis 2013 degressiv. Die Kommunalwahl 2014 soll in den neuen Gemeindegrenzen stattfinden. Die Zeit drängt also.
Deshalb beauftragt der Ortsgemeinderat die Ortsbürgermeisterin, eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Fraktionen, Agenda 21 und eventuell der Bürgerschaft zusammen zu stellen. Ziel ist eine Bestandsaufnahme zu machen, Meinungen einzuholen und weitere Schritte einzuleiten. Parallel dazu sollte die Ortbürgermeisterin auf Verwaltungsebene eine Kommission bilden. Über beide Gruppen bzw. die jeweiligen Sprecher sollten dann so schnell wie möglich Gespräche mit dem Land und den Nachbargemeinden aufgenommen werden.
Die jeweiligen Möglichkeiten müssen dann in einer Vergleichsbetrachtung gegenübergestellt und den Bürgern in Bürgerbefragungen und Bürgerversammlungen vorgestellt werden.
Mit den Verhandlungsergebnissen und dem Votum der Bürger/innen werden dann die jeweiligen Ausschuss sowie Ratsentscheidungen getroffen.
A N T R A G
Barrierefreier Zugang durch Lift am Dorfgemeinschaftshaus.
Antrag ist für Ausschuss sowie die nächste Sitzung des Ortsgemeinderates gestellt.
Der Haupt und Finanzausschuss sowie der Ortsgemeinderat mögen im Rahmen der Beratungen des Haushalts 2010 folgenden Beschluss fassen.
Im Investitionsprogramm werden 30.000 Euro als Zuwendung der Ortsgemeinde an die Ehrenamtsinitiative „Aufzug Dorfgemeinschaftshaus“ eingestellt.
Eine Gesamtkostenschätzung liegt vor. Die Finanzierungslücke beträgt 50.000 Euro.
20.000 Euro werden durch die Ehrenamtsinitiative des Landkreises bezuschusst.
Da die Ortsgemeinde Wackernheim im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen im Landkreis bereits 2 x den Höchstbetrag von 50.000 Euro bekommen hat, war für den geplanten Aufzug am DGH nur noch ein Zuschuss von 20.000 Euro möglich. Zusammen sind über 150.000 Euro nach Wackernheim
geflossen. Für Die Deckungslücke von 30.000 Euro ist in Abstimmung mit dem Landkreis eine Zuwendung der Ortsgemeinde an die Ehrenamtsinitiative möglich.
Begründung:
Ein generationenübergreifendes Miteinander braucht Versammlungsräume, wo sich Menschen aller Altersgruppen treffen und selbst- bestimmt bewegen können. Dies betrifft die jungen Eltern mit Kinderwagen ebenso, wie ältere und eventuell in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen. Der demografische Wandel in Wackernheim zeigt sich auch bei ständig zunehmenden Besucherzahlen der Altentagestätte der Arbeiterwohlfahrt. Diese ist im 1 Obergeschoß im Rathaus untergebracht und nur über eine Treppe erreichbar. Im DGH ist die fast komplette Infrastruktur vorhanden, jedoch nicht barrierefrei erreichbar. Deshalb plädiert die SPD- Fraktion auf die Schaffung eines barrierefreien Zugangs in die Versammlungsräume des Dorfgemeinschaftshauses (DGH) durch Anbau eines Aufzugs. Die ehrenamtlich erstellte Planung mit Kostenschätzung von Jörg Reppel, ergänzt durch Erich Nachtsheim, liegt vor.
Alle Parteien und Wählergruppen hatten sich vor der Kommunalwahl für einen barrierefreien Zugang in die oberen Räume des DGH ausgesprochen. Die SPD- Fraktion sagt nach der Wahl nichts anderes.
Es wäre doch auch schwer zu vermitteln, wenn man den Bürgern erzählen müsste, dass der Landkreis wegen Untätigkeit den Zuschuss von 20.000 Euro zurückfordern müsste.
Neuer Beschluss:
Die SPD-Fraktion hat sich entgegen der ersten Aussage die auch in der Presse veröffentlicht wurde korrigiert. Wir hatten uns mit klarer Mehrheit gegen eine Beigeordnetenposition der SPD im neuen Gemeindevorstand ausgesprochen. Wir wollten einen Schnitt vollziehen und die nächsten Jahre, reine Ratsarbeit leisten. Nichts boykottieren, sondern konstruktiv mitarbeiten. Einige Wochen vergingen, die Fraktionen hatten genügend Zeit, mehrheitsfähige Personen zu benennen. Durch ungeschickte Verhandlungen waren die Gespräche aber in eine Sackgasse geraten. Es ging nur noch um Posten, geleistete Arbeit wurde in den Hintergrund gedrängt. Die bisherige 1. Beigeordnete Petra Schrimb hat man so verärgert, dass sie nicht mehr zur Verfügung stand.
Weil es aber in Wackernheim zu keinem Rückschritt kommen darf und soll, hat sich die SPD- Fraktion kurzfristig neu entschieden.
Die Fraktion hat Petra Schrimb (Grüne) bei der Ratssitzung am 03. September, mit zur 1. Beigeordneten gewählt. Die SPD- Fraktion hat auch einen Antrag zur Bildung eines Geschäftsbereiches gestellt. Die noch etwas unerfahrene neue Bürgermeisterin soll tatkräftige Unterstützung von Petra Schrimb bekommen. Petra Schrimb hat seit 10 Jahren das Amt der ersten Beigeordneten inne. Seit dieser Zeit kümmert sie sich um den Bereich Schule, Betreuung nach dem Unterricht, und die gesamte Jugendarbeit. Bisher ging dieses Engagement voll zu Lasten einer ehrenamtlichen Tätigkeit ohne Bezahlung. Auch an Wochenenden und in den Abendstunden ist Petra Schrimb tätig. Die SPD- Fraktion will diesen Einsatz über alle Maßen, nicht nur mit Anerkennung sondern auch mit einer kleinen Aufwandsentschädigung würdigen. Eine Aufwandsentschädigung steht in keinem Verhältnis
zu den Kosten, die zum Beispiel eine Ganztagsschule verursachen würde. Die Betreuung nach dem Unterricht wird von 45 Kindern und deren Eltern genutzt. Petra Schrimb hat dafür den Verein „Betreuende Grundschule“ gegründet. Auf der Basis von 400 € Jobs wird die Betreuung mit Verpflegung der Kinder, von meist Wackernheimer Frauen begleitet.
Weiterhin wurde von der Fraktion, Wolfgang Thomas als zweiter Beigeordneter vorgeschlagen und von einer deutlichen Mehrheit des Rates gewählt.
Wolfgang Thomas gehört keiner Partei an, ist 56 Jahre alt und verheiratet. Er lebt zusammen mit seiner Frau, seit über 30 Jahren in Wackernheim. Die beiden haben zwei erwachsene Söhne. Wolfgang Thomas hat einen Abschluss als Sozialversicherungsfachwirt und war 41 Jahre in verschiedenen Positionen bei der AOK Rheinlandpfalz tätig.
In den letzten 19 Jahren bei der Landesdirektion, als Leiter des Referats Marktforschung und Vertrieb. Er hat Erfahrung mit Selbstverwaltungsgremien durch Zuarbeit für den Verwaltungsrat der AOK. Seit etwas mehr als einem Jahr im Rahmen einer Betrieblichen Altersgleitzeitregelung im einstweiligen Ruhestand.
In seiner Freizeit widmet er sich gerne der Musik (über 25 Jahre aktiv, jetzt eher passiv) alle Stilrichtungen. Theater, Mitarbeit und Regie in der Theatergruppe des TSV Wackernheim.
Fotografie und Video.
Jetzt obliegt es der Kreativität der Bürgermeisterin, den Zuschnitt des Geschäftsbereiches und den Einsatz der gewählten Beigeordneten zu koordinieren.
V.i.S.d.P. Joachim Beck
Wackernheim, den 07.09.09
Rede des Fraktionsvorsitzenden Joachim Beck zur konstituierenden Ratssitzung am 09.Juli 2009.
Die SPD bedankt sich bei Burkhard, für all das, was er in den vergangenen 25 Jahren für Wackernheim getan und bewegt hat.
Ich bin froh und stolz darauf, dass ich diese erfolgreiche Zeit mit begleiten konnte.
Ja es sind 25 Jahre
- Von 1984 bis 1989 war Burkhard finanzpolitischer Sprecher der SPD- Fraktion im VG Rat. Schon als 28 jähriger wusste er was Verantwortung heißt, und hat eine wichtige Aufgabe übernommen.
- Er ist ein Pragmatiker mit Charisma und großer Kompetenz.
- Burkhard hat sich über Parteigrenzen hinaus für die Bürger von Wackernheim eingesetzt, hat immer ein offenes Ohr für alle. Selbst konnte ich es oft miterleben.
- Das Verwaltungsgeschäft beherrscht er aus dem FF.
Kurzer Dienstweg und spontane Entscheidungen sind angesagt. - Der Kontakt zu den Vereinen und damit zu den Ehrenamtlichen ist nie abgerissen
- Auch zu ehrenamtlichen Helfern die von ihm angesprochen sagten, für den Burkhard mach ich das.
Selbst ging er bei vielen Aktionen mit Schippe und Spaten voran. - Ein Mensch mit Visionen, aber mit noch viel mehr Programm.
- Er redet nicht um den heißen Brei, sondern geht konkret zur Sache
- Er ist zielorientiert und man kann sich auf ihn verlassen.
Wir als Fraktion waren eingebunden in alle Projekte und haben zu den erforderlichen wechselnden Mehrheiten verholfen.
Deshalb jetzt ein chronologischer Abriss über die wichtigsten Ereignisse und Projekte aus 20 Jahren Burkhard Hofmann, Bürgermeister in Wackernheim.
Manche können es nicht wissen.
Manche wollen es nicht mehr wissen.
Viele erinnern sich aber auch gerne.
- Eine der ersten Maßnahmen war:
Das Projekt Dorfplatz, im Rahmen der Dorferneuerung. - Unter Ausschöpfung einer großzügigen Bezuschussung durch den Landkreis Mainz- Bingen konnte ein vorbildlicher Dorfmittelpunkt geschaffen werden. Leider ohne Rathausplatz, der war geplant, wurde aber aus Kostengründen, nicht gebaut.
Hätte man machen sollen, es würde jetzt kein Hahn mehr danach krähen, aber später ist man immer schlauer. - Der dorfgerechte Ausbau der Neustraße und der Hasselstraße wurde zu Ende geführt.
- Nach wie vor hatte der 1989 noch vom alten Rat gefasste Planaufstellungsbeschluss für den Rothen Sand Gültigkeit.
- Schon 1990 wurde mit dem Trierer Friedensforscher Wolfgang Bartels über eine eventuelle Auflösung von US – Standorten diskutiert. 19 Jahre danach sind die Amis immer noch da. Da hilft auch kein tiefes in die Augen schauen. Der Abzug wird allein in Amerika entschieden. Lösungen müssen vor Ort gefunden werden.
- Am 27.04.1991 berichtete die AZ „Rother Sand gestorben“
Eine Mehrheit im Rat, hatte keinen Sinn mehr darin gesehen, weiterhin eine Bebauung anzustreben. - Relativ schnell waren sich fast alle einig, der Schneckenbangert und damit die Schließung einer Baulücke ist neues Thema.
- Im September 1992, Bonn gibt grünes Licht, der Bund will das 193 ha große Gelände, Layenhof/Münchwald verkaufen.
- Wackernheim will eine Grundstücksgesellschaft für das Projekt, um bei den Planungen finanziell Schritt halten zu können und Kosten und Risiko zu verteilen, so Bürgermeister Hofmann.
- Im April 1993, wird das Projekt „Ausbau Bornstraße“ gestartet. In Anliegergesprächen wird der Ausbau mehrheitlich befürwortet. Da Kanal und Wasserleitungssysteme marode sind und der Tiefbau eh stattgefunden hätte, konnte die Gunst der Stunde genutzt werden.
Bürgermeister Hofmann hat die Anlieger in zähen Gesprächen von der gegebenen Chance überzeugt. Fertigstellung war zur Kerb 1994. - Im gleichen Jahr ebenfalls unter den vorgenannten Bedingungen kam es zum dorfgerechten Ausbau der Bruchstraße.
- Im Juni 1993 Bürgerversammlung zum „Schneckenbangert“. Bürger diskutieren zwei Konzepte und eine Einwohnerbegrenzung.
- Januar 1994 Mainzer Wohnbau plant Wackernheimer Baugebiet.
Stadtnahe GmbH übernimmt Entwicklung des „Schneckenbangert“ - Ostern 1994 Eine Rennstrecke soll jetzt entschärft werden. Umbau der Binger Straße geplant. Erster Bauabschnitt vom Rat beschlossen. Wackernheim will triste Ortsdurchfahrt aufpeppen. So titelten die Zeitungen.
Durch andere Vorstellungen der Anlieger wurde nichts daraus, und der Zuschuss von 300.000 DM vom Land zurückgezogen.
Eine neue Bezuschussung für die nächsten Jahre, ist nicht vorgesehen. - Auch der Bau eines Kreisels aus Richtung Finthen wird erstmals diskutiert.
- Ebenfalls diskutiert wird ein Dorfladen eventuell im Container auf dem Dorfplatz. Die Entscheidung war anders wie wir wissen.
- Die anstehende Kommunalwahl wirft ihre Schatten voraus. Die Wackernheimer SPD nominiert ihren Amtsinhaber zur erstmals stattfindenden Direktwahl.
Burkhard gewann mit über 60%. - Im Dezember 1994 Konsens für „Schneckenbangert“ Mehrheit ist mit dem Entwurf der Wohnbau einverstanden.
Januar 1995 Bürgermeister Hofmann will alle freiwilligen Leistungen überprüfen.
Sparzwang wird die Ortspolitik beherrschen. - Schulden sollen getilgt werden. Aber wie? Der Wirbel um die Bachwiese begann. Erstmals trat ein gewisser Jörg Reppel in Erscheinung. Die Presse war dankbar. Mittlerweile haben wir alle begriffen wie man miteinander umgehen sollte.
- 1996 wurde der Bebauungsplan Schneckenbangert nach fünfjähriger Planungsphase beschlossen.
- Leider gab es auch den Rathausbrand an Kerb.
- Der Pragmatiker Burkhard Hofmann macht auch daraus wieder das Beste. Gegen den Widerstand von vielen, wird das Dachgeschoss zu einem schönen Raum ausgebaut. Mittlerweile wird der auch von denjenigen genutzt, die ursprünglich dagegen waren.
- Zum guten Abschluss des Jahres aber, erfolgt der Satzungsbeschluss fürs Neubaugebiet Schneckenbangert.
- Wer glaubte 1997 könnte man gemütlicher angehen, sah sich getäucht.
- Pro und Kontra Lebensmittelmarkt begann.
Ein Lebensmittelmarkt im geplanten Baugebiet „Schneckenbangert“ drohte das Dorf zu spalten. Heute sind alle froh, dass wir den Markt an der Mainzer Straße haben. - Im Oktober 1998 wird das Thema Einheitsgemeinde mit Heidesheim diskutiert und sorgt für große Wallung.
Bergwelt wehrt Hasen ab, Wackernheim will eigenständig bleiben, so lauteten die Überschriften. - 1999 wieder steht eine Kommunalwahl an.
- Im Rahmen eines optimal bezuschussten Dorferneuerungsprogramms, wurden Scheunen zum Wohnraum und Straßen saniert. Ein Lebensmittelmarkt folgte,
und anstelle des „Rothen Sand“ gibt es den Schneckenbangert“ - Keine schlechte Bilanz, beste Voraussetzungen für eine erneute Kandidatur.
- Burkhard wird wieder direkt gewählt
- 2001 Der VG- Kindergarten wird ausgebaut. Die fünfte Gruppe heiß diskutiert.
- 2002 Was passiert mit dem Layenhof:
Wackernheim drückt aufs Tempo. - Schon damals, nachdenken über einen Zusammenschluss von Budenheim und VG- Heidesheim.
- 2003 Eltern kämpfen für fünfte Gruppe.
Protest gegen Kindergarten-Entscheid der VG.
Ein Raum für die fünfte Gruppe wird von der Ortsgemeinde in der Schule zur Verfügung gestellt und damit das Problem gelöst. - 2004 Wackernheim hat Geburtstag. 1250 Jahre, werden zusammen mit der Kerb gefeiert. Hier hat sich die Dorfgemeinschaft wieder hervorragend bewährt. Alle Vereine und viele Bürger haben mitgeholfen, dass es ein gelungenes Fest wird.
- Die Kommunalwahl steht an und Burkhard Hofmann wird wieder Bürgermeister.
- Der Haushalt und der Kreisel werden heiß und lange diskutiert und letztendlich beschlossen.
- 2005 war geprägt von vielen Sitzungen mit dem Thema Zweckverband Layenhof / Münchwald. Am Jahresende, endlich wird der Zweckverband in Anwesenheit des Manzer OBs, mit klarer Mehrheit, ins Leben gerufen.
- 2006 Der Vorschlag zum FNP sieht keine weiteren Baugebiete vor. Baulücken im Ort sollen geschlossen werden. Innenentwicklung vor Außenentwicklung.
Die Konversionsflächen werden als Vorratsflächen betrachtet. - Eine vertragliche Vereinbarung mit der Agenda 21 ist beschlossen
- Die energetische Sanierung der Grundschule ist abgeschlossen und belastet seitdem den Gemeindehaushalt. Deshalb darf man sich auch über einen gewissen Schuldenstand nicht wundern.
- Vom zentralen Heizkraftwerk auf Pelletsbasis profitieren inzwischen Schule, Kita und Lehrerwohnhaus.
- Die SPD Fraktion stellt einen Antrag mit dem Ziel, Gespräche mit der Stadt Ingelheim zu führen. Intension ist, Kooperationen mit Ingelheim einzugehen. Ebenfalls soll eine Verwaltungsgemeinschaft angestrebt werden. Oberstes Gebot ist aber die Selbstständigkeit von Wackernheim.
Bis 2009
- Verkehrsberuhigung mit Tempo 30- Zonen ist erfolgt. Schon in den Jahren zuvor, hat sich Jürgen Thom mit ehrenamtlicher Planung eingebracht.
- Die Sanierung des Sportplatzes vom Hartplatz in einen Kunstrasenplatz, zusammen mit der WKV, konnte von Burkhard entscheidend koordiniert werden.
- Die Pläne zur Umgestaltung des Rathausplatzes liegen vor.
Von Erich Nachtsheim und Peter Poetini ehrenamtlich bearbeitet. - Auch der Außenlift am Dorfgemeinschaftshaus ist von Jörg Reppel und Erich Nachtsheim ehrenamtlich geplant.
- Über die Ehrenamtsförderung des Landkreises wurden in den vergangenen 3 Jahren verschiedene Projekte mit über 150.000 € bezuschusst.
20.000 € für den Lift,
50.000 € für den Rathausplatz,
50.000 € für die Toilettensanierung in der Schule,
Zelte für das Zeltlager des TSV, sowie eine Beschallungsanlage für den CCW.
Das Haus ist bestellt, man hat sich bemüht.
Die menschlichen Züge von Burkhard, werden von einigen verkannt. Er hat vielen geholfen, ohne große Worte zu verlieren.
Wenn es um Schicksale geht, ist der Macher in sich gekehrt und zeigt Gefühle und Wärme.
Die Wackernheimer Kommunalpolitik bedankt sich bei einem großartigen Bürgermeister.
Die Wackernheimer Kommunalpolitik verliert ein großes Netzwerk an Kontakten, die man braucht um erfolgreich sein zu können.
Wir behalten einen guten Freund.
Stell Dir vor, es ist Kommunalwahl, und keiner geht hin
In diesem Jahr könnte es sein, dass zwischen Krise und Bundestagswahlkampf wenig Platz für die Botschaften aus dem Rathaus um die Ecke bleibt. Dabei hat gerade dieser Urnengang es verdient, ordentliche Beachtung zu finden. Er steht für lebendige Demokratie und die Zukunft des ehrenamtlichen Einsatzes. Das gilt auch für Wackernheim.
Momentan könnten Rezession, Rettungsaktionen und der anlaufende Bundestagswahlkampf die Aufmerksamkeit von den Wahlen am 07. Juni ablenken. Wir sollten uns daher mit der Wahl in Wackernheim intensiv beschäftigen. Hier ist die Politik noch nicht von Profis geprägt, sondern vom Ehrenamt. Wir haben daher wie schon in den Jahren vorher unsere Liste geöffnet für unabhängige Bewerber. Mehr Schultern können mehr Verantwortung besser tragen.
Natürlich nutzen wir alle unsere Verbindungen und unser Netzwerk für Wackernheim. Dieser Verantwortung nachzukommen ist eine Pflicht, die wir gerne wahrnehmen, sei es im Rahmen der Ehrenamtsförderung oder bei Beteiligungsprojekten des Landes oder des Bundes.
Im Rathaus entscheidet sich, ob eine Gemeinde genügend für Familien, Kinder - und Jugendliche tut. Die Infrastruktur mit der Sanierung der Rabenkopfgrundschule, Erweiterung der KITA für unter 3-jährige, Bau von Kunstrasenplätzen, Dirtbikebahnen für Jugendliche, Lärmreduzierung der Bewohner, Verkehrsberuhigende Maßnahmen usw. muss stimmen. Wenn junge Familien sich für Wackernheim entscheiden, sollen sie wissen warum.
- In Wackernheim wohnen die Bürger gerne und möchten bleiben.
- Wir haben Wackernheim vorangebracht und kennen die Herausforderungen der Zukunft.
Demokratie lebt von der Kritik, mit offener Auseinandersetzung und mit Durchblick. Wir setzen uns beispielsweise mit den Problemen der lärmgeplagten Bürger in Wackernheim auseinander. Dabei scheuen wir auch nicht den Konflikt mit anderen. Wir gewähren Einblick in alle Entscheidungsprozesse, erklären die Probleme und analysieren die Lösungsvorschläge - schwarz auf weiß, sei es bei der zukünftigen Gestaltung des Dorfes oder bei anderen aktuellen Themen.
Unser Bürgermeister Burkhard Hofmann hat sich bewährt, ist erfahren und führt uns sicher in die Zukunft. Er und sein Team motivieren viele andere, die sich dann in ehrenamtlichen Initiativen in Wackernheim engagieren. Mit Ergebnissen, die den hohen Wackernheimer Anprüchen gerecht werden. Er hat die handwerklichen Fähigkeiten, verliert nie die Übersicht und ist stets Herr der Lage. Er produziert weder unnötig viel Wind noch heiße Luft, das überlässt er gerne den anderen.
Mit Burkhard Hofmann ist Wackernheim weiterhin auf einem guten Weg.
Niemand hat die Freiheit gepachtet, auch nicht die FWG
„Seit 15 Jahren stehe ich an der Spitze der SPD-Fraktion und Sie können es mir glauben, im Wackernheimer Gemeinderat gibt es keinen Fraktionszwang.
Keine Partei oder andere Gruppierungen üben Druck auf die einzelnen Mitglieder der Fraktion aus. Natürlich versucht man zu überzeugen, um einen gemeinsamen Konsens zu erreichen. Wenn dies nicht möglich ist, stimmt jeder nach seinem Wissen und Gewissen ab. Das haben wir nun wirklich schon immer so gemacht und so wird es auch bleiben.
Deshalb ist es ein höchst undemokratisches Vorgehen der FWG, Unabhängigkeit in den Entscheidungen für ihre Partei allein in Anspruch nehmen zu wollen. Auch bei uns gibt es keine Vorgaben aus Kreis, Land oder Bund. Wenn es Ausbau von Macht ist, Kontakte und Verbindungen zu höheren Institutionen zu nutzen, dann lassen wir uns gerne deswegen beschimpfen. Bisher sind die Kontakte immer zum Wohle unserer Gemeinde genutzt worden. Den Mut zur praktischen Umsetzung kann man uns ebenfalls nicht absprechen. Oft ist auch personelle Kontinuität die bessere Wahl, nämlich dann, wenn man weiß, was man hat und auf wen man sich verlassen kann“, so der Fraktionsvorsitzende der SPD im Wackernheimer Ortsgemeinderat Joachim Beck.
Ein seltsames Verhalten von FWG, CDU und den Grünen war bei der letzten Sitzung des Ortsgemeinderates am 05. Februar 2009 festzustellen.
Die SPD- Fraktion hatte schon am 20. Januar zwei Anträge eingebracht.
Zum einen ging es um die Dorferneuerung in Rheinland- Pfalz. Die Verwaltung sollte beauftragt werden, die in den achtziger Jahren begonnene Dorferneuerung fortzuschreiben.
Unter umfassender Beteiligung und Mitwirkung aller Dorfbewohner/innen insbesondere der Agenda Gruppe, kann dann der Prozess neu angestoßen werden. Auch eine geförderte externe Moderation sollte angestrebt werden, weil erst damit die Grundlagen einer Fortschreibung geschaffen würden. Schritte, um wieder Schwerpunktgemeinde zu werden und damit auch wieder Zuschüsse zu bekommen.
Die SPD- Fraktion hat sich für Innenentwicklung vor Außenentwicklung ausgesprochen, legt aber großen Wert auf eine sinnvolle und geordnete Entwicklung mit Beratung.
Dieser Antrag wurde von FWG, CDU und Grünen, abgelehnt.
Auch der zweite Antrag wurde von FWG und Grünen abgelehnt.
Die Verwaltung sollte beauftragt werden, Projekte der Ortsgemeinde, für die das Konjunkturprogramm 2 der Bundesregierung in Anspruch genommen werden kann, zu ermitteln und aufzulisten. Zum Beispiel: Weitere Renovierung der Grundschule und energetische Sanierung des Lehrerwohnhauses und des Kindergartens
Es ist eine originäre Aufgabe von Fraktion im Ortsgemeinderat, Anträge zu stellen.
Auch wenn der Bürgermeister zur selben Gruppierung gehört, hat die Fraktion selbstständig zu handeln.
Wenn solche sinnvollen Anträge abgelehnt werden, kann der Anlass nur die bevorstehende Kommunalwahl sein. Weil man einen Nachteil für sich selbst sieht, bleiben die berechtigten Interessen der Allgemeinheit auf der Strecke.
Wenn die Anträge von einer anderen Fraktion gekommen wären, hätten wir uns über unsere eigene Untätigkeit geärgert, aber zugestimmt, so der Fraktionsvorsitzende Joachim Beck.
Beide Anträge sind hier auf der Website unter "Anträge" im Original einzusehen.